Tipp 1

Osteopressur

Osteopressur an der Schulter

Durch den Druck auf Schmerzrezeptoren verändern sich die Druckverhältnisse der schmerzenden Stellen und es entsteht ein neurales Feedback an die für die Schmerzen verantwortlichen Stellen im Gehirn. Durch die Behandlung wird im Gehirn der Schmerz abgeschaltet und die Muskeln der schmerzenden Stelle können sich entspannen. Die Methode kommt bei muskulär-faszial bedingten Schmerzen zum Einsatz und kann bei akuten wie auch bei chronischen Schmerzen angewendet werden. Die Methode wird ergänzt mit Engpassdehnungen und Faszien-Rollmassage. In der Regel sind Patienten nach 3 bis 5 Sitzungen (nahezu) schmerzfrei.

Tipp 2

Physiotherapie und Bewegungstherapie

Diese Therapien umfassen gezielte Übungen, die die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination verbessern. Sie können zur Rehabilitation nach Verletzungen oder zur Behandlung von chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. In der Regel erfolgt die Überweisung durch einen Arzt.

Tipp 3

Wassergymnastik und Hydrotherapie

Bewegungstherapie, die im Wasser durchgeführt wird, um die Belastung der Gelenke zu reduzieren und die Muskeln zu stärken. Dies ist besonders für Menschen mit Gelenkproblemen oder während der Rehabilitation nach Verletzungen vorteilhaft.

Tipp 4

Rolfing

Rolfing ist eine manuelle Therapie, die den Körper im Kontext der Schwerkraft bestmöglich ausrichtet. Sie konzentriert sich auf die Faszien und verbessert Körperhaltung und Bewegungsmuster. Diese Therapie geht in der Regel über 10 Sitzungen beginnend mit den oberflächlichen Faszien über die tieferen Faszien bis zur Neuausrichtung des Körpers.

Tipp 5

Aerobe Übungen

Kardiovaskuläre Aktivitäten wie Gehen, Laufen, Radfahren oder Schwimmen, welche die Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern, die Ausdauer steigern und die Stimmung positiv beeinflussen können. Der Vorteil dieser Aktivitäten ist, dass sie relativ günstig sind, da sie grundsätzlich ohne Therapeuten auskommen. Sie sind nicht primär auf Schmerzreduktion ausgerichtet, leisten aber einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit. Bewegung ist im Kontext mit Schmerzen immer förderlich.

Tipp 6

Entspannungstechniken

Dazu gehören Praktiken wie Yoga und Tai-Chi, die Bewegung, Atmung und Meditation kombinieren, um die Flexibilität zu verbessern, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Ebenso zählen Atemübungen, progressive Muskelentspannung und Achtsamkeitsmeditation dazu, um Stress abzubauen und die geistige Gesundheit zu fördern. Ich erachte sie insbesondere bei neuroplastischen Schmerzen als sehr wirksam.

Tipp 7

Beratung und Verhaltensänderungen

Die Förderung eines gesunden Lebensstils durch Ernährungsberatung, Gewichtsmanagement und die Entwicklung gesunder Gewohnheiten im Alltag erachte ich als Eckpfeiler einer umfassenden Schmerztherapie. Um nachhaltig schmerzfrei zu bleiben, gehören sie für mich unabdingbar dazu. Ich beziehe diese Aspekte in meine Therapie mit ein.

Tipp 8

Gruppentherapien und soziale Unterstützung

Bewegungstherapie in Gruppen kann soziale Interaktion fördern, was positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann motivieren und den Heilungsprozess unterstützen. Oft hilft schon die Tatsache, dass man sich verstanden und ernst genommen fühlt.

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